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STARKL - Der starke GĂ€rtner | STARKL ESHOP (https://shopde.starkl.com/)
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Beschreibung

Mit hellgelbem Fruchtfleisch und einem Geschmack, den Sie nicht mehr missen möchten, wenn Sie diese besonders saftige Frucht einmal probiert haben. Eignet sich hervorragend für ein herzhaftes Kompott. Reifezeit: Mitte bis Ende Juli.

Die Unterlage, auf denen Pfirsiche und Nektarinen veredelt sind, beeinflusst die Wuchsform, den Ertrag und die Robustheit des Baumes. Unsere Pfirsiche und Nektarinen sind auf St. Julien INRA Sämling veredelt. Sie sind so robuster und frosthärter.

Pfirsiche und Nektarinen ziehen wir nur als Busch. Sollten Sie einen höheren Stamm wünschen, können Sie die unteren Triebe beim Baum in der Jugend wegschneiden. Büsche haben eine Stammhöhe von ca. 60 cm und werden auch gerne für den kleinen Garten verwendet.

Für Obstspaliere an Wänden oder an Drähten sollten sie Büsche verwenden. Wie bei den Rosen muss auch bei Pflanzung neuer Pfirsich- bzw. Nektarinenbäume die Erde ausgewechselt werden, falls auf dem Platz bereits solch ein Obstbaum gestanden ist. In das gleiche Loch gepflanzt, wächst der Baum nicht gut.
Bestellnummer 163680
Verpackungseinheit 1 Stk
LiefergrĂ¶ĂŸe Busch
Preis / Stk
34,90 €
schnellstmöglich
+ Stk
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Pflanzzeit, Reifezeit

IIIIIIIVVVIVIIVIIIIXXXIXII
Pflanzzeit
Reifezeit
Mehr Informationen
Botanischer Name Prunus persica 'Independence'
LiefergrĂ¶ĂŸe Busch
Überwinterung Winterhart
Standort Sonne
QualitÀt Wurzelware
Wuchshöhe 300 - 350 cm
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ALLGEMEINE PFLANZANLEITUNG FÜR DIE KATEGORIE: Nektarinen Anleitung drucken

Allgemeiner Text

ObstbÀume im Rasen benötigen eine offen zu haltende Baumscheibe, die im Winter mit Stalldung bedeckt oder ganzjÀhrig gemulcht (Rindenmulch) wird.

Erfolgreicher Obstbau ist eine Frage des richtigen Standortes und Klimas und entscheidend von der Sortenwahl abhĂ€ngig. Obst verlangt lockere, gut durchlĂŒftete Böden, die sich schnell erwĂ€rmen. Kalte, verdichtete, stauend nasse Böden sind fĂŒr den Obstbau ungeeignet. Rasen unter ObstbĂ€umen fĂŒhrt besonders auf schweren, lehmigen Böden zu Verdichtungen, ist daher nur dann sinnvoll, wenn der Boden bis Spatentiefe sehr humushaltig ist.
Balkon/Terrasse
Balkonnektarinen kann man auch gut in einen Topf auf Balkon und Terrasse pflanzen. Grundregel: Je grĂ¶ĂŸer der Topf, desto besser das Wachstum und die FrĂŒchte. TopfgrĂ¶ĂŸe: ab 50 Liter Inhalt. Im Boden der Töpfe mĂŒssen Löcher sein, damit ĂŒberschĂŒssiges Wasser abrinnen kann. Verwenden Sie eine Mischung aus guter Gartenerde und Torf (Mischung 1:1). Geben Sie auf den Boden des Topfes 5 cm Leca oder groben Schotter zur besseren DrĂ€nage. Diesen decken Sie mit Vlies ab, damit sich die Erde mit der DrĂ€nageschicht nicht vermischen kann. Achten Sie auf einen Gießrand, damit Sie spĂ€ter besser wĂ€ssern können. Wenn Sie die StĂ€mmchen im Topf so befestigen wollen, dass sie der Wind nicht umdrĂŒckt, gibt es eine einfache Lösung: DrĂŒcken Sie 3 BambusstĂ€be, die etwas lĂ€nger sind als die Pflanze und der Topf zusammen, am Topfrand wie ein Zelt in die Erde. Jetzt binden Sie die StĂ€be oben fest zusammen. So entsteht ein Halt, der nicht nur gut aussieht, sondern seinen Zweck auch bestens erfĂŒllt.   DĂŒngung: FĂŒr Pflanzen im Topf verwenden Sie am besten unseren Langzeit BlumendĂŒnger Multicote. Eine organische HarzhĂŒlle sorgt dafĂŒr, dass NĂ€hrstoffe nur nach Bedarf der Pflanze freigesetzt werden. Er sorgt wĂ€hrend der ganzen Wachstumsperiode fĂŒr genĂŒgend Nahrung.   Schnitt: Schneiden Sie Ihre Nektarinen im Topf wie normales Obst. Genauere Hinweise unter Nektarinen, Thema "Schnitt".   WĂ€ssern: Im Topf brauchen die Pflanzen viel Wasser. Normalerweise sollte man sie tĂ€glich gießen.   Winterschutz: Stellen Sie Ihre Töpfe mit dem Obst an einem geschĂŒtzten Platz eng zusammen. Die Töpfe sollte man bei starken Frösten zusĂ€tzlich mit Vlies abdecken. ObstbĂ€ume sollten auch im Winter an warmen Tagen leicht gegossen werden. Der Frost entzieht dem Boden Feuchtigkeit. Meist erfrieren die Pflanzen nicht, sondern sie vertrocknen.   Pflanzenschutz: Siehe unter Nektarinen, Thema "Pflanzenschutz".
Befruchtung
Der Obstertrag soll und wird nicht direkt in den ersten Jahren nach der Pflanzung einsetzen. Die Dauer der ertraglosen Phase ist unterschiedlich und lĂ€sst sich daher schwer verallgemeinern. Nach 3 bis 5 Jahren sollten jedoch erste Proben am Baum gereift sein. Ursache fĂŒr das Ausbleiben jeglicher BlĂŒte kann eine falsche DĂŒngung sein. ErklĂ€rung und Abhilfe kann hier nur bei Kenntnis des Einzelfalles geschaffen werden.
Nektarinen sind selbstfruchtbar.
DĂŒngung
Hoher Fruchtansatz verlangt auch eine entsprechend hohe DĂŒngung. Überhöhte DĂŒngung fĂŒhrt andererseits zu erhöhter AnfĂ€lligkeit auf Krankheiten, beeinflusst den Geschmack ungĂŒnstig und schrĂ€nkt die LagerfĂ€higkeit ein. BewĂ€hrt hat sich eine jĂ€hrliche, immer gleichmĂ€ĂŸig vorgenommene GrunddĂŒngung mit einem organischen VolldĂŒnger im SpĂ€therbst oder VorfrĂŒhling. Diese wird bei Vollertrag um Gaben mineralischer DĂŒnger - vor allem phosphat- und kalihĂ€ltige - bis Ende Juni erweitert. In Jahren reichlicher ErtrĂ€ge nach der Ernte - schon im SpĂ€therbst - mit langsam wirkenden DĂŒngern dĂŒngen. Dieser DĂŒnger ist in die ErdoberflĂ€che einzuarbeiten.
Pflanzabstand
Hoch-, Halb- und ViertelstĂ€mme: 6 - 8 m BĂŒsche und HochbĂŒsche: 4 - 5 m SpindelbĂŒsche: 2 - 3 m Spindeln (senkrechter Kordon): 1 - 1,5 m Spaliere, Palmetten, Obsthecken: 3 - 5 m
Pflanzenschutz
Bei jeglicher chemischer SchĂ€dlingsbekĂ€mpfung an Obstgehölzen ist die gesetzlich vorgeschriebene Wartezeit bis zur Ernte zu beachten. Vorsicht bei Mischpflanzungen von Obstgehölzen mit unterschiedlicher PflĂŒckreife! KrĂ€uselkrankheit: Bei Pfirsichen und Nektarinen kann die KrĂ€uselkrankheit auftreten. Die BlĂ€tter rollen sich ein und bekommen rote WĂŒlste. Im Fachhandel gibt es geeignete Mittel dagegen (kupferhaltig). Meistens sind 2 - 3 Behandlungen nach dem Austrieb ausreichend. BlattlĂ€use: SaugtĂ€tigkeit an BlĂ€ttern und Triebspitzen, bei stĂ€rkerem Befall Einrollen der BlĂ€tter. BekĂ€mpfung mit geeigneten Mitteln gegen saugende Insekten.
Pflanzung

Der Pfahl geht beim Spindelbusch bis in die Krone und wird meist zweimal mittels Kokosstricken oder SpezialkunststoffbĂ€ndern in Form einer Achterschlinge mit dem Baum verbunden. JĂ€hrlich das Band auf EinschnĂŒrungen und Haltbarkeit ĂŒberprĂŒfen.

FĂŒr ObstbĂ€ume werden Baumgruben von ca. 60 cm Durchmesser und mindestens 40 cm Tiefe ausgehoben. Die Grubensohle sollte gut aufgelockert werden. Ein Baumpfahl wird vor dem ZuschĂŒtten in der Grubenmitte eingeschlagen und soll bei Hoch-, Halb- und ViertelstĂ€mmen nur bis knapp unter den Kronenansatz reichen. BuschbĂ€ume können ohne Pfahl gepflanzt werden. FĂŒr Spaliere und Obsthecken muss ein SpaliergerĂŒst errichtet werden. Die BĂ€ume werden so tief gepflanzt, dass die Veredlungsstelle knapp ĂŒber der ErdoberflĂ€che zu stehen kommt. Wurzeln mit Erde bedecken, festtreten und krĂ€ftig eingießen bis das Wasser stehen bleibt. Ein Abdecken der Pflanzstelle mit Rindenmulch (Mulchen) verhindert das Austrocknen und begĂŒnstigt das Anwachsen. Alle Wurzeln des Obstbaumes werden frisch angeschnitten, die SchnittflĂ€che soll weiß sein, beschĂ€digte Wurzeln werden entfernt. ObstbĂ€ume mĂŒssen beim Pflanzen zurĂŒckgeschnitten werden. Beim Kronenschnitt werden 3 bis 5 gut verteilte Kronentriebe um 2/3 der ursprĂŒnglichen LĂ€nge etwa in gleicher Höhe, auf ein außenstehendes Auge zurĂŒckgeschnitten. Den Mitteltrieb lĂ€sst man etwas lĂ€nger. Alle anderen Kronentriebe werden an der Basis entfernt. LichtverhĂ€ltnisse: Obst benötigt Sonne: Sie sorgt fĂŒr Aroma und Vitamingehalt, richtige Ausreife, gute FruchtfĂ€rbung und stĂ€rkt die WiderstandsfĂ€higkeit gegen Krankheiten. SpindelbĂŒsche - sog. Zwergobst - benötigen immer einen zusĂ€tzlichen Halt.
Pflanzzeit
MÀrz bis Mai und September bis Frost. Pflanzen im Topf ganzjÀhrig.
Schnitt

Ziel jeder Schnittmethode ist es u.a. Sonne und Luft an die FrĂŒchte zu bekommen. Die sog. Hohl- oder Trichterkrone erfĂŒllt diese Forderung und ist außerdem auch fĂŒr den Laien leicht zu erlernen. Anzuwenden bei Apfel-, Birnen- und PflaumenbĂ€umen.

Der richtigen Schnittmethode wird leider allzu hĂ€ufig ein ĂŒbertriebener Wert fĂŒr die Ertragshöhe beigemessen. Viel entscheidender ist es, an einer einmal gewĂ€hlten Methode festzuhalten. Falscher und in der Methode wechselnder Schnitt fĂŒhrt im Vergleich zu ungeschnittenen BĂ€umen zu geringerem Ertrag. Spalierobst wird auf das sogenannte „Kurze Holz“ geschnitten. Nach der Pflanzung befestigen Sie die Zweige am Spalier. Im Februar alle neu ausgetriebenen Zweige bis auf etwa 3 cm vom Stamm entfernt zurĂŒckschneiden.
WĂ€ssern
ObstbĂ€ume brauchen meist nur nach der Pflanzung ausreichende BewĂ€sserung. SpĂ€ter ist das Gießen nicht notwendig.
Wildtriebe

Auftretende Wildtriebe werden mit Messer oder Schere dicht am Stamm weggeschnitten.

Es ist möglich, dass der zur Veredlung benötigte Wildling aus den Wurzeln und am Stamm Wildtriebe bildet. Diese sind restlos zu entfernen, bei Wurzeltrieben muss man also etwas aufgraben.
Winterschutz
ObstbĂ€ume benötigen in der Regel keinen Winterschutz. In Gegenden, in denen es normal fĂŒr Obst zu kalt ist, kann man sie sĂŒdseitig an geschĂŒtzten Stellen als Spalier pflanzen. ZusĂ€tzlich kann man Reisig vor die Triebe hĂ€ngen.