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Kiwi

Allgemeiner Text

Kiwi-Früchte sind sehr Vitamin-C reich und lassen sich im Kühlschrank bei + 5 °C mindestens 4 Monate lagern. Wenn die Pflanze völlig entwickelt ist (3 bis 4 Jahre), beginnt die Fruchtbildung am 2-jährigen Holz. Hierbei gibt es zweihäusige Pflanzen, das heißt, zur Fruchtbildung ist eine weibliche und eine männliche Pflanze notwendig. Eine männliche Pflanze genügt für fünf weibliche. Und selbstfruchtbare Kiwis, sie benötigen keine männliche Pflanze zur Fruchtbildung.

 

Rauschalige Kiwi (Actinidia chinensis)

ist ein winterfester Rankstrauch, der in sonniger, warmer, gegen Wind geschützter Lage ausgezeichnet gedeiht.

 

Glattschalige Kiwi - Minikiwi (Actinidia arguta)

Diese Kiwi kann in Höhen bis zu 600 m problemlos gepflanzt werden. Die Pflanze ist bis - 30 °C absolut winterfest.

Balkon/Terrasse
Kiwi kann man auch gut in einen Topf auf Balkon und Terrasse pflanzen. Grundregel: Je größer der Topf, desto besser das Wachstum und die Früchte. Topfgröße: ab 30 Liter Inhalt. Im Boden der Töpfe müssen Löcher sein, damit überschüssiges Wasser abrinnen kann. Geben Sie auf den Boden des Topfes 5 cm Leca oder groben Schotter zur besseren Dränage. Diesen decken Sie mit Vlies ab, damit sich die Erde mit der Dränageschicht nicht vermischen kann. Verwenden Sie für Ihre Pflanzung eine Mischung aus guter Gartenerde und Torf (Mischung 1:1). Achten Sie auf einen Gießrand, damit Sie später besser wässern können. Kiwi machen lange Triebe. Auf diesen tragen sie im nächsten Jahr die Früchte. Das heißt, man soll die Triebe aufbinden. Die einfachste Methode ist: 3 Bambusstäbe, die ca. 180 cm lang sind, am Topfrand wie ein Zelt in die Erde drücken. Jetzt binden Sie die Stäbe oben fest zusammen. So entsteht ein Halt, der nicht nur gut aussieht, sondern seinen Zweck auch bestens erfüllt. Düngung: Für Pflanzen im Topf verwenden Sie am besten unseren BIO Obst+Gemüsedünger. Dieser BIO Dünger wurde aus rein organischen Rohstoffen hergestellt. Versorgen Sie Ihr Gemüse mit den notwendigen Nährstoffen und sorgen Sie für gesundes Wachstum, reichhaltige Blüte und optimale Fruchtentwicklung. Schnitt: Altes 2-jähriges Fruchtholz im Winter herausschneiden. Es bleiben die jungen 1-jährigen Triebe, die im nächsten Jahr die Früchte tragen. Genauere Hinweise unter Kiwi, Thema "Schnitt". Wässern: Im Topf brauchen die Pflanzen viel Wasser. Normalerweise sollte man sie täglich gießen. Winterschutz: Stellen Sie Ihre Töpfe an einem geschützten Platz eng zusammen. Die Töpfe sollte man bei starken Frösten zusätzlich mit Vlies abdecken. Pflanzen sollten auch im Winter an warmen Tagen leicht gegossen werden. Der Frost entzieht dem Boden Feuchtigkeit. Meist erfrieren die Pflanzen nicht, sondern sie vertrocknen. Pflanzenschutz: Siehe unter Kiwi, Thema "Pflanzenschutz".
Düngung
Schon im März sollte ein Volldünger verwendet werden, die notwendige Menge steht auf der Verpackung des Düngers.
Pflanzabstand
2-3 m
Pflanzenschutz
Bei Kiwi ist kein spezieller Pflanzenschutz notwendig.
Pflanzung

Kiwis wachsen in langen Trieben. Pergolen, Lauben oder Spaliergerüste mit zwei bis drei waagrecht gespannten, dicken Drähten eignen sich als Rankgerüst. Die Höhe des untersten Drahtes sollte ca. 80 Zentimeter betragen, alle anderen werden in Abständen von je 50 Zentimetern angebracht.

Es werden Pflanzgruben von 50 - 60 cm Durchmesser und 40 cm Tiefe ausgehoben. Im Topf gelieferte Pflanzen austopfen und so tief wie der Erdballen ist einpflanzen. Kräftig eingießen.

 

Pflanzzeit
März bis Mai, Oktober bis Frost. Pflanzen im Topf ganzjährig
Schnitt

Kiwis müssen geschnitten und an einer Kletterhilfe gezogen werden. So erreichen Sie eine hohe Ernte und die Pflanze lebt länger. 

 Im Jahr nach der Pflanzung den Haupttrieb zurückschneiden, um eine Verzweigung zu fördern. Die kräftigsten Seitentriebe befestigen Sie im Laufe des Jahres an den Spanndrähten. Wenn diese die Höhe der Rankhilfe erreicht haben, werden sie gestutzt. Im nächsten Jahr bilden diese Triebe wiederum eigene Seitentriebe. Im Laufe des Sommers sollten Sie diese Triebe auf vier bis sechs Blätter einkürzen.

Die Fruchttriebe entstehen im dritten Jahr. Sie bilden in den Achseln der ersten vier bis fünf Blätter Blütenknospen. Im Sommer werden diese Triebe so weit geschnitten, dass hinter der letzten Blütenknospe noch drei bis vier Blätter stehen bleiben. Jene Triebe, die über die Rankhilfe wachsen, werden im Frühjahr abgeschnitten, damit die Fruchttriebe genug Sonne bekommen. Ebenso werden dichte Zweigpartien an den waagerechten Haupttrieben ausgelichtet.

Abgeerntete Astpartien werden im Frühjahr entfernt, da sie keine Blüten mehr bilden. Lassen Sie einen langen, kräftigen Jungtrieb stehen.

 

Rauschalige Kiwi (Actinidia chinensis)

Der Schnitt von Kiwis wird während der Vegetationsruhe (Dezember, Jänner) durchgeführt. Die Triebe des vorigen Jahres werden bis auf sechs Knospen zurück- und das alte Holz herausgeschnitten. Später nur mehr auslichten.

 

Glattschalige Kiwi - Minikiwi (Actinidia arguta)

Ein eigentlicher Schnitt ist nicht nötig. Es genügt, die Pflanze etwas auszulichten. Bei starkem Behang ist im Sommer fast immer ein Ausdünnen zugunsten einer ausreichenden Fruchtgröße erforderlich.

Wässern
Einmal angewachsen, ist keine Bewässerung nötig.
Winterschutz
Sie ist nur gegen Bodentrockenheit empfindlich und benötigt Winterschutz. Dabei soll der untere Teil der Pflanze mit Stroh oder Holzwolle abgedeckt werden, kein Plastik verwenden! Man kann auch Reisig oder Vlies vor die Triebe hängen.